Am Mittwoch, 12. März besuchten wir den Wasserturm, das Wahrzeichen Luzerns
Für unsere Turmführung war Carlos (Artillerieverein) verantwortlich und für Besichtigung und Erklärung der Alpensegler im Turm Obergeschoss Urs Märchy.
Anschliessend treffen wir uns zum Mittagessen im legendären Restaurant zur Priestern.
Hier ein paar Bilder und Eindrücke
Hier die Teilnehmerliste
| Anzahl | Vorname | Name |
| 1 | Beat | Zeder |
| 2 | Heidi | Egger |
| 3 | Hans-Peter | Blättler |
| 4 | Hans-Peter | Zimmermann |
| 5 | Hanspeter | Grisiger |
| 6 | Albert | Bürgler |
| 7 | Uschi | Allemann |
| 8 | Hans | Rüttimann |
| 9 | Fredi | Rüegsegger |
| 10 | Annarös | Rüegsegger |
| 11 | Ruth | Dugaro |
| 12 | Eugen | Brühlmeier |
| 13 | Ulli | Dietlicher |
| 14 | Heinz | Dietlicher |
| 15 | Ernst | Amrein |
| 16 | Cäcilia | Liechti |
| 17 | Kurt | Baumgartner |
| 18 | Claudia | Baumgartner |
| 19 | Hans-Rudolf | Schurter |
| 20 | Josef | Strobl |
| 21 | Therese | Stadelmann |
| 22 | Rene | Hofer |
| 23 | Ueli | Zimmerli |
| 24 | Tarja | Weiss |
| 25 | Kurt | Brunner |
| 26 | Bruno | Schirm |
| 27 | Hugo | Pauli |
| 28 | Erika | Erni |
| 29 | Tony | Steinman |
Der Wasserturm
Erkunden Sie die 35 m. hohen „Wasserturm“ von innen und erfahren Sie bei einer privaten Tour mehr über die Geheimnisse und die einzigartige Geschichte von Luzerns Wahrzeichen. Wir besuchen, erfahren wichtige Details über seine Konstruktion und sehen alle seine verschiedenen Bereiche, darunter: den Kerker, die kleine Schatzkammer, den Waffenraum, den Hauptturmraum und den pyramidenförmigen Dachboden.
Der Wasserturm wurde um 1300 als freistehender Wach- und Herrschaftsturm gebaut. Die Kapellbrücke folgte ein paar Dekaden später. Luzern war damals fest in habsburgischere Hand.
Die Bauform ist achteckig. Der Turm ist 34,5 m hoch, sein Umfang beträgt 38 m und die Mauern sind bis zu 4 m dick. Von Ausnahmen abgesehen, ist der Wasserturm der Öffentlichkeit für Besichtigungen nicht zugänglich. Der Luzerner Wasserturm besticht als trutziges und doch attraktives Bauwerk. Der achteckige, gut 34 m hohe Turm wurde um 1300 als Teil der Stadtmauer errichtet und diente wechselweise als Stadtarchiv, Schatzkammer, Kerker und Folterkammer. Heute beherbergt das mittlere Stockwerk das Vereinslokal des Luzerner Artillerievereins. Bereits seit Jahrzehnten brüten Alpen- und Mauersegler unter dem Turmdach. Mit ihrer Rückkehr aus ihrem Winterquartier in Afrika läuten diese schwarz-weiss gefiederten Vögel den Frühling in Luzern ein.

Der Turm hat vier Etagen. Zuoberst im Obgaden haben sich heute Alpensegler eingenistet, die vom Ornithologischen Verein beobachtet und erforscht werden. Früher wurden dort Leute im Rahmen von peinlichen Befragungen aufgezogen. Der Obgaden diente u.a. auch als Gefängnis. Daran erinnert eine Toilette, so eine Art kombiniertes „Rutschbahn-Plumpsklo“. Während des Franzoseneinfalls wurden im Wasserturm auch Deserteure eingesperrt. Einer wollte aus dem Fenster flüchten und fand dabei den Tod, denn das Wasser war nicht tief genug. Der durchschnittliche Pegelstand des Sees war zu dieser Zeit um ca. 3 m tiefer als heute, bzw. vor dem Wehrbau.

Die zweitoberste Etage ist heute die Turmstube des Artillerievereins. Der Artillerieverein hat den Wasserturm nämlich gepachtet, mitrestauriert und unterhält ihn mit grosser Hingabe. Früher war in diesem Raum die Schatzkammer der Republik Luzern untergebracht. Dann folgt eine Geheimkammer, die nach dem Raub des Staatsschatzes gebaut und nach ihrer Wiederentdeckung um 1900 leer vorgefunden wurde.

Eine Etage weiter unten war früher die Rüst-, Waffen- und Folterkammer. Heute gibt es in diesem Raum zahlreiche Waffen aus früheren Zeiten zu sehen

In der Mitte des Raumes ist ein Loch, welches 6 m in die Tiefe führt, ins Verlies. Das Verlies des Wasserturms diente vornehmlich für die “Untersuchungshaft“. Die Gefangenen wurden auf einem Holztütschi sitzend an einem Seil in das Verlies hinuntergelassen. Dann wurde der Deckel zugemacht und dunkel war’s.