Festung Fürigen – Ein Blick in die verborgene Welt im Felsen

An Stelle der Herbstwanderung mit Othmar Wey, hat für uns Chaschbi Gander die Kombination Wandern und einen Besuch der Festung Fürigen bei Stansstad organisiert.

Die Festung Fürigen ist ein beeindruckendes Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, verborgen hinter einer perfekt getarnten Felsfassade am Bürgenstock. Schon der Eingang wirkt unscheinbar, doch dahinter öffnet sich eine völlig andere Welt: enge Stollen, schwere Stahltüren, alte Maschinengewehre und die mächtigen 7,5‑cm‑Kanonen, die einst die Engpässe von Stansstad sichern sollten.

Besonders eindrücklich war für uns der Blick in den Unterkunftsbereich, wo die Soldaten auf engstem Raum lebten. Nur 52 Liegestellen für 80 Mann – ein Alltag im Rotationsprinzip, abgeschottet von der Aussenwelt, mit Vorräten für einen ganzen Monat.

Beim Rundgang spürt man die Atmosphäre der damaligen Zeit: die Geräusche der Lüftung, der Geruch des Felsens, die engen Gänge, die sich tief in den Berg ziehen. Unsere Fotos zeigen diese besondere Stimmung – die Mischung aus technischer Präzision, militärischer Strenge und der beklemmenden Enge eines unterirdischen Werks.

Heute ist die Festung ein Museum und Teil des Nidwaldner Museums. Viele Räume sind original erhalten, und die Ausstellung vermittelt eindrucksvoll, wie die Soldaten hier während des Aktivdienstes lebten und welchen strategischen Stellenwert die Festung im Schweizer Reduit hatte.

Für uns war es ein spannender und lehrreicher Besuch – ein Stück Schweizer Geschichte, das man gesehen haben muss. Anschliessend sind wir dem See entlang, Richtung Kehrsiten bis zum Restaurant Mathisli gewandert wo wir ein gemeinsamem Mittagessen geniessen konnten

Hier geht es noch zur Einladung Link